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Zum Gedenken an Dr. Mirok Li Geboren 1899 in Haidju, Korea - gestorben 1950 in Gräfelfing Er berichtete 1939 bei der Literarischen Gesellschaft Gräfelfing von seiner Heimat |
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| Fotos von der Gedenkveranstaltung zum 62. Todestag am 24. März 2012 auf dem Friedhof in Gräfelfing folgen | ||
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Freitag, 30. September 2011 Verleihung des Mirok-Li-Preises 2011 der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft an den Vorsitzenden der Mirok-Li-Gedächtnisgesellschaft e.V Herrn Song Joon-Kun im Bürgerhaus in 82166 Gräfelfing
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| Fotos von der Festmatinee der Literarischen Gesellschaft Gräfelfing am 25.September 2011 | ||
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Herr Song Joon-Kun und Herr Johng-Ho
Nam überreichen der Literarischen Gesellschaft zu ihrem 90ten Geburtstag V on links nach rechts: Dr. Klaus Stadler, 1. Vorsitzender der Literarischen Gesellschaft, Christoph Göbel, 1, Bürgermeister der Gemeinde Gräfelfing, Frau Dr. Brigitte Kracht, langjähriges Mitglied der Literarischen Gesellschaft, Max Gschneidinger, Vorstandsmitglied, Herr Johng-Ho Nam, Frau Elke Naeve, Leiterin der Gemeindebücherei Gräfelfing, Frau Dr. Friederike Tschochner, Leiterin des Gemeindearchivs Gräfelfing, Dr. Eberhard Reichert, Altbürgermeister von Gräfelfing. Herr Song Joon-Kun |
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| Fotos von der Gedenkveranstaltung zum 61. Todestag am 26. März 2011 auf dem Friedhof in Gräfelfing | ||
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| Münchner Merkur vom 04. November 2010 | ||
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20. März 2010 -
Gräfelfing zum 60. Todestag von Dr. Mirok Li |
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![]() Homepage der Mirok Li Gedächtnisgesellschaft ![]() ![]() ![]() |
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| Münchner Merkur vom 22. März 2010 | ||
![]() Gräfelfinger und Koreaner gedenken Mirok LiDeutsch-
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![]() Link zu den Bildern im Münchner Merkur Graefelfinger und Koreaner gedenken Mirok Li |
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| Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 22. März 2010 | ||
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Auf
deutsch und koreanisch wurde Mirok Li gedacht, der mit seinen
Jugenderinnerungen 1946 unter dem Titel "Der Yalu fließt" einen
Bestseller geschrieben hatte, und das auf Deutsch, wobei die deutsche
Sprache für ihn bei seiner Ankunft im Kloster Münsterschwarzach 1920
selbst noch eine Fremdsprache gewesen war, die er mit Hilfe von
Gottfried Kellers "Grünem Heinrich" erlernte. Bei dieser Zeremonie zieht man zunächst die Schuhe aus, um auf einer Bastmatte niederzuknien. Man zündet ein Räucherstäbchen an und lässt einen mit Wein gefüllten Tonbecher dreimal kreisen, bevor die Flüssigkeit in einem Gefäß vor dem Gedenkstein gesammelt wird. Danach kniet man zweimal aus dem Stand nieder und berührt mit der Stirn die auf dem Boden übereinandergelegten Hände. Auch Ute Kampowsky und ich wurden gebeten, einen Becher darzubieten. Vorbereitet waren wir darauf nicht. Ich trug schwarze Stiefel, aus denen man nicht so einfach heraus- und wieder hineinschlüpfen konnte, und Ute trug zur dunklen Hose rosafarbene Ringelsocken. Es war uns beiden ein wenig peinlich. Aber unser ehrliches Bemühen um kulturell angemessene Ehrerbietung für den Verstorbenen wurde uns herzlich gedankt. Der Nachfahre von Mirok Li, Young-Rae Li, wünschte allen Anwesenden "Gesundheit und Frieden in der Familie" - ein Wunsch, der zeigt, wo die Werte in der koreanischen Gesellschaft auch heute noch verankert sind. Mirok Li hatte 1920 seine Familie auf der Flucht zurücklassen müssen. Bei der Familie von Prof. Seyler in Gräfelfing war er, der damals Kalligraphie in München unterrichtete, herzlich aufgenommen worden, und das in einer Zeit, in der der Umgang mit fremden Kulturen alles andere als selbstverständlich war. Der stellvertretende Bürgermeister von Gräfelfing, Peter Köstler, hatte eine erfreuliche Botschaft für die Freunde von Mirok Li: nach einigen Kämpfen mit der Bürokratie sei es gelungen, für Mirok Li eine Graburkunde mit unbegrenzter Dauer sowie einen entsprechenden Grabpflegevertrag zu unterzeichnen. Der Koreaner Mirok Li wird also seine letzte Ruhestätte in Gräfelfing nie wieder verlieren. Und in einem Jahr wird sich die koreanisch-deutsche Gemeinde dort wieder zum Gedenken an ihn, der in Bayern eine zweite Heimat gefunden hat, versammeln. (Autorin: Dr. Stephanie Heckner)
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| Gedenkfeier am 20. März 2010 auf dem Friedhof in Gräfelfing | ||
| Gedenkfeier am 20. März 2010 im Bürgerhaus in Gräfelfing | ||
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Artikel im Münchner Merkur vom 13. März 2010 |
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| Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 6. März 2010 | ||
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dazu auch: |
Zeitungsartikel vom 19.12.2009 |
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| Münchner Merkur 19.12.2009 | |
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Süddeutsche Zeitung 19.12.2009 |
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Artikel
von Dr. Friederike Tschochner, Archivarin der Gemeinde Gräfelfing, |
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Aus dem Archiv der Literarischen Gesellschaft Gräfelfing |
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Nach Ende des Zweiten Weltkriegs
wurde in den Besatzungszonen der Alliierten eine Demokratisierung durch
Entnazifizierung und Erziehung eingeleitet. In der US-Zone war das
"Gesetz zur
Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus" von 1946
die Rechtsgrundlage dafür. Auch Bildung, Kultur und Medien sollten umgebaut
werden. So mussten z.B. die Vereine nachweisen, dass ihre Mitglieder nicht
politisch belastet waren. Bei der Literarischen Gesellschaft Gräfelfing
wurde das Vereinsmitglied Dr. Mirok Li folgendermaßen eingestuft: "fällt als
Chinese nicht unter das Gesetz" ... |
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