Mittwoch 2. März 2005

 

Literatur im Sudhaus -  Prof. Dr. Otto Krätz, war Gast der zweiten Veranstaltung der Literaturreihe im Sudhaus der Fürstlichen Brauerei in Ellingen. (c) http://www.buchhandlung-meyer.de
 

Prof. Otto Krätz

Alexander von Humboldt
Vortrag

 




 


Prof. Otto Krätz
- Starnberg - (Chemiker, Historiker, Buchautor)  war Hauptabteilungsleiter am Deutschen Museum in München und ist seit 1993 Honorarprofessor für Geschichte der Chemie an der Universität Stuttgart. Er wurde 1986 mit dem Autoren-Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker ausgezeichnet, und sein Buch ''Casanova. Liebhaber der Wissenschaften'' wurde 1996 von der Zeitschrift ''Bild der Wissenschaft'' zum ''Wissenschaftsbuch des Jahres'' gewählt. Er gilt als profunder Kenner der Humboldtschen Leistungen und hat darüber "einen der schönsten Bildbände, die je zur Kulturgeschichte der Wissenschaften erschienen sind" (Welt am Sonntag), verfasst:
Die Biografie "Alexander von Humboldt - Wissenschaftler - Weltbürger - Revolutionär" gilt als Bestseller auf dem Gebiet der unterhaltsam geschriebenen Wissenschaftsgeschichte.

 

 

Vergriffen. Nicht mehr ganz neu, aber noch immer aktuell und eine Augenweide: Der prächtige Bildband von Otto Krätz. 216 Seiten mit über 200 Abbildungen und 66 Zeichnungen lassen Alexander von Humboldt und seine Zeit lebendig werden. Dem Autor, Professor für Chemie und ehemaliger Hauptabteilungsleiter Chemie im Deutschen Museum in München, gelingt es vortrefflich, uns einen Eindruck von der faszinierenden Persönlichkeit und den großen Verdiensten Alexander von Humboldts für die Wissenschaft zu vermitteln.

Der Menschenfreund auf dem Maultierrücken



 

Alexander von Humboldt, (1769 - 1859) Absolvent der Bergakademie Freiberg, Forscher und Weltreisender durch Amerika und Asien, gilt als einer der letzten großen Universal-Gelehrten der Neuzeit. Seine Forschungsergebnisse befruchteten zahlreiche Wissenschafts-disziplinen: Die Physik, die Astronomie, die Botanik, die Geologie und die Zoologie. Für viele südamerikanische Nationen bildete von Humboldts kritische Bestandsaufnahme von Natur, Wirtschaft und Sozialwelt einen nicht unerheblichen Beitrag zur Stiftung einer nationalen Identität. Seine populäre Darstellung der Naturwissenschaften wurde in der europäischen Öffentlichkeit mit Begeisterung aufgenommen. Von hohem Bildungswert und nahezu legendär waren die an der Berliner Universität und an der Singakademie abgehaltenen Kosmos-Vorlesungen. Darauf aufbauend unternahm Humboldt noch im hohen Alter den "Versuch einer physischen Weltbeschreibung" und verfasste das fünfbändige Werk, den weltberühmten "Kosmos".- Quelle

Neuedition im September 2004

Alexander von Humboldt, 1806. Gemälde von Friedrich Georg Weitsch, (c) Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie/bpk, 2004.

"Der letzte Universalgelehrte", "ein genialer Abenteurer", "der erste Ökologe" - die Attribute, mit denen der deutsche Wissenschafter Alexander von Humboldt (1769 bis 1859) bedacht wird, sind mannigfaltig. Seine Reisen, Erfindungen und Entdeckungen wirken bis in die heutige Zeit.

Bücher von Otto Krätz:

    Genau das richtige Buch für alle, die es mögen, wenn es zischt, kracht, brennt und stinkt. Bombastisch-im wahrsten Sinne des Wortes! Ein Muss für jeden Hobbyexperimentotor und Chemieinteressierten. Zahlreiche atemberaubende Experimente werden in diesem Buch, auf sachliche und leichtverständliche Weise, erklärt.    Eine bunte Mischung illustrer Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Literatur, Geschichte und Politik gilt es in diesen originellen Rätseln zu erraten. Die überaus vergnüglichen und spannenden Geschichten ranken sich um skurrile Begebenheiten, Zitate oder Anekdoten aus dem Umfeld der Chemie.

Johannes Gutenberg-Universität und Max-Planck-Institut laden zur Langen Nacht der Wissenschaften - Quelle: http://www.mpip-mainz.mpg.de/documents/wiso2003/impressionen.html

Experimental-Vortrag von Otto Krätz . Unter dem Motto "Die feurigen Tricks fahrender Ärzte - die Chemie auf den Jahrmärkten" entführt Krätz seine Zuschauer in die Welt der fahrenden Ärzte und Quacksalber.

Frühere Zeiten kannten den Beruf des fahrenden Arztes - des Quacksalbers. Seit jeher - aber auch noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts - behandelten diese auf den Jahrmärkten vor Publikum ihre Patienten. Sie bedienten sich dabei zahlreicher Aufsehen erregender chemischer und physikalischer Tricks - wie Prof. Dr. Otto Krätz, Universität Stuttgart, demonstriert. Quelle: http://www.mpip-mainz.mpg.de/documents/wiso2003/impressionen.html

NZZ-Folio 3. Januar 2005 - Bomben: Die Welt hat einen Knall - Schwarzpulver, TNT und ihre Verwandten - kleine Geschichte des Sprengstoffs

Wollte Alfred Nobel mit der Stiftung seines Preises die Aura des Dynamitkönigs loswerden?

http://www.deutsches-museum.de/ausstell/soarchiv/goethe.htm

Viele Besucher des Deutschen Museums und Chemiker kennen den Autor, Professor Otto Krätz, durch seine mitreißenden Schauvorträge und anregenden Bücher Humboldt-Portal -
Eichborn-Verlag: Veranstaltungen der Reihe die Andere Bibliothek

Alexander von Humboldt - Netzwerke des Wissens

  Alexander von Humboldt, 1843. Gemälde von Joseph Stieler (© Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Potsdam)

Alexander von Humboldt-Stiftung
Alexander-von-Humboldt-Forschung
Alexander von Humboldt - Text: Theo Piana, Zeichnungen: Horst Schönfelder
Erschienen 1959 im Altberliner Verlag Lucie Groszer
Der letzte Universalist
Unterwegs zum Weltbewusstsein. Alexander von Humboldts Antwort auf die Globalisierung 
DER SPIEGEL, 13. September 2004 - Das Abenteuer und die Poesie der Wissenschaft
Alexander von Humboldt im Netz

Quelle: http://www.gym-mes.de/projekte/romantik/alexander_humboldt.htm