Mittwoch, 14. Oktober 2015
 

Bürgerhaus Gräfelfing am Bahnhofsplatz  


Stefan Glowacz


Pressebild

Aufbruch ins Abenteuer
Live-Vortrag mit einzigartigem Bild- und Filmmaterial
in einer atemberaubenden Multivisionsshow.

Presseberichte

Münchner Merkur und
(neu) airfreshing.com



Extremsportler, Abenteurer, Sportkletterikone der ersten Stunde, Unternehmensgründer, Familienvater, Buchautor, Filmemacher, Vortragsredner und kritischer Visionär.


Nach dem großen Erfolg mit Kurt Diemberger hat die „Literarische“ wieder einen Extrembergsteiger zum Vortrag eingeladen: Stefan Glowacz, seit vielen Jahren Sportkletterer der Weltspitze. „Für mich ist Klettern eine Kunst, ein ästhetisches Vergnügen, eine existentielle Notwendigkeit“, sagte er kürzlich in einem Interview aus Anlass seines 50. Geburtstags. Seit Jahren verbindet er das Klettern mit Expeditionen, er lässt sich am letzten Punkt der Zivilisation absetzen und kämpft sich dann durch Eiswüsten, Dschungel und unwegsame Berglandschaften bis zu der Wand, die sein Ziel ist.

Sein Vortrag, eine spektakuläre Multivisions-Show, zeigt Abenteuer aus der letzten Zeit, ob in der Verdonschlucht in der Provence, an der 1000 Meter hohen Wand des Piedra Riscarda in Brasilien, den „Seven Giants“ im Ural oder auf dem Turnagain River in Kanada.

Stefan Glowacz, geb. 22. März 1965, stammt aus Tittmoning, ist aufgewachsen in Oberau, lebt heute in Berg/Maxhöhe. Mit 15 begann er zu klettern. Er zählt zu den besten Sportkletterern der Welt, war Vizeweltmeister und gewann dreimal den legendären „Rock Master“ in Italien. Heute ist er Expeditionskletterer und Abenteurer.

Er spielte eine Hauptrolle in „Cerro Torre: Schrei aus Stein“ von Werner Herzog. Mehrere Bücher, u.a. „On the Rocks“, „Expeditionen. Extremklettern am Ende der Welt“ (mit seiner Frau Tanja Valérien). Zuletzt: „10 Gebote, um Abstürze zu vermeiden“.




Stefan Glowacz, viele Jahre lang Deutschlands erfolgreichster Wettkampfkletterer, gilt inzwischen als der Elder Statesman der Szene. Er spezialisiert sich heute auf Expeditionen zu schwierigen Wänden in abgelegenen Erdregionen. Den Hin- und Rückweg zur Wand bewältigen er und sein Team dabei meist aus eigener Kraft, by fair means.

Stefan Glowacz berichtet in Gräfelfing live mit einzigartigem Bild- und Filmmaterial in einer atemberaubenden Multivisionsshow. Der Vortrag „Aufbruch ins Abenteuer“ dauert ca. 120 Minuten. In einer Pause von etwa 20 Minuten kann Glowacz’ Buch “Expeditionen: Extremklettern am Ende der Welt” erworben werden. Stefan Glowacz steht auch für Fragen und Autogramme zur Verfügung.


Interviews mit Stefan Glowacz
von Hallo Würmtal vom 30.9.15: 
"Ich klettere bis ich 100 bin"

und im MM vom 14.10.15

(Texte und Fotos zum Vortrag © aus der Pressemappe von Stefan Glowacz - alle Fotos: Klaus Fengler )

Nach dem großartigen Kinoerfolg von „Jäger des Augenblicks“ startet der Extremsportler, Abenteurer und Profikletterer Stefan Glowacz seine neue Vortragsserie „Aufbruch ins Abenteuer“. In seinem beein-druckenden Multivisions-Vortrag stellt Glowacz vier seiner einzigartigen Unternehmungen vor.

Den Auftakt bilden die atemberaubenden Felsabbrüche der Verdonschlucht im Herzen der südfranzösischen Provence. Dieses Klettergebiet hat Stefan Glowacz bis heute am meisten beeindruckt. Ihm gelang hier 2012 die erste Begehung von „Golden Shower“, einer Mehrseil-längenroute im oberen 10. Schwierigkeitsgrad.

Mit spektakulären Bilder- und Filmsequenzen zeigt er nicht nur Klettern in höchster Perfektion, sondern portraitiert auch die grandiose Umgebung und die Menschen, die in dem kleinen Ort La Palud für und vom Klettern leben.

Im zweiten Teil der Multivisionsshow nimmt Stefan Glowacz die Zuschauer mit auf eine exotische Reise in das Hinterland von Brasilien, genauer gesagt nach Minas Gerais. Hier findet man den höchsten Granit Monolithen Südamerikas, den Piedra Riscarda. Über 1000 Meter bricht der gigantische, schiffsbugartige Pfeiler in die Tiefe. Hier stellten nicht nur die klettertechnischen Schwierigkeiten bei der Erstbegehung der Route „Place of Happiness“ das Team vor eine große Herausforderung, sondern auch das heiße südamerikanische Temperament der Einheimischen. Der Spaß kommt bei diesem Thema nicht zu kurz.


Willkommen im Wahnsinn

Dass ein Kletterabenteuer nicht zwangsläufig nur durch höchste klettertechnische Schwierigkeit zu einem Abenteuer wird, zeigt Stefan Glowacz im dritten Teil des Multivisionsvortages. Es gibt nur wenige Informationen über die mystischen Steinsäulen der „Seven Giants“, die sich wie gigantische, bizarre Totems bis zu 50 Meter hoch auf einem Plateau im tiefsten russischen Ural erheben. Für das Volk der Nanzen sind die „Manpupuner“, wie die Seven Giants in der Landessprache genannt werden, ein spiritueller Ort. Mit ihm verbinden sie einen tiefen Naturglauben der ihnen verbietet, über die Steinsäulen zu sprechen. Die zunächst dreitägige Anreise von Moskau aus mit der Transsibirischen Eisenbahn und weitere 450 Kilometer durch die unendlichen Wälder des Urals bei Temperaturen von bis zu Minus 50 Grad waren selbst für den vielgereisten Abenteurer Stefan Glowacz eine neue Herausforderung.


"GEBOT 1: DU SOLLST DEINEN ÜBERZEUGUNGEN FOLGEN"


"EINES WEISS ICH SICHER: ICH WERDE NIEMALS EIN EIGENES SEGELBOOT BESITZEN"



"... wer ein Red Bull trinkt oder eine Milchschnitte isst, der weiß doch, was das für Lebensmittel sind. Die Leute sind doch keine Deppen und meinen, nur weil der Glowacz oder die Hubers dafür werben sind das ultra-gesunde Produkte, die man ständig und permanent konsumieren sollte." - Quelle: Alpin.de

 

Über ein ganz besonderes Abenteuer berichtet Glowacz im letzen Teil der Multivisionsshow: Im Jahr 2011 ist der Abenteurer mit seinen Drillingen nach Kanada aufgebrochen, um gemeinsam den Turnagain River zu befahren. Die Erfahrungen auf dieser Reise waren ebenso intensiv wie prägend. Glowacz und seine Kinder haben sich auf neue und besondere Weise kennen lernen dürfen. Die erste Expedition von Glowacz 1995 ging ebenso nach Kanada. Damals ist er auf dem South Nahanni River Richtung Cirque of the Unclimbables unterwegs gewesen. Er selbst sagt dazu: “Da habe ich erkannt: Ich bin angekommen. Davon habe ich immer geträumt.” Seinen Kindern wollte er diesen Flecken Erde schon zeigen, seit sie auf der Welt sind. Ein beeindruckendes Erlebnis, dass Glowacz von einer ganz anderen Seite zeigt.

Wikipedia: Bouldern (engl. boulder „Felsblock“) ist das Klettern ohne Kletterseil und Klettergurt an Felsblöcken, Felswänden oder an künstlichen Kletterwändenwanderfreak in Absprunghöhe. Seit den 1970er Jahren ist das Bouldern eine eigene Disziplin des Sportkletterns und hat vor allem seit den 1990erwanderfreak Jahren eine rasante Entwicklung erlebt. Bei den Kletterweltmeisterschaften 2001 in Winterthur war die Disziplin erstmals an einerSZ Weltmeisterschaft präsent. - Free-Solo-Klettern bedeutet Klettern ohne Seil oberhalb der Absprunghöhe. Sportklettern - Liste bekannter Sportkletterer - Liste der Kletterbegriffe -

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"Extrem ist: Trotz professioneller Planung den Ausgang nicht vorhersehen können"  (Quelle)


Bildschirmkopien aus ZDF "Markus Lanz" vom 14. Juli 2015
 

"Ich dachte, dass ich unsterblich bin"


Bild aus dem Film "Cerro Torre: Schrei aus Stein" von Werner Herzog (1991) - damals noch Free-Solo: eines der berühmtesten Bilder von Stefan Glowacz.
© Stefan Glowacz
Stefan Glowacz: "Free Solo ist russisch Roulette"
"Free-Solo ist für mich auf jeden Fall für immer erledigt. ...
Eigentlich müsste da - ähnlich wie auf Zigarettenschachteln - bei jedem Bild ein Warnhinweis stehen ‚Vorsicht - free-solo kann tödlich sein',
damit nicht junge Kletterer auf die Idee kommen, den coolen Profis nacheifern zu wollen."
Quelle:
Alpin.de