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In der Reihe: Autoren aus Gräfelfing und dem Würmtal |
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Ritter Rüstig & Ritter Rostig
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In ihrem Vortrag berichtet Binette Schroeder, wie sie aus eigenem Erleben zu diesem Thema fand und in welchen Schritten sich daraus ihr Bilderbuch „Ritter Rüstig & Ritter Rostig“ (Nord Süd Verlag, 2009) entwickelt hat. Viele Vorstudien und Skizzen illustrieren einen
außergewöhnlichen Entstehungsprozess, der am Ende zu Bildern führte, die man
bei dieser Illustratorin vielleicht nicht erwartet hat, die aber dennoch
sehr charakteristisch für sie sind. Zu ihren bekanntesten Büchern zählen „Lupinchen“ (1969), „Florian und Traktor Max“ (1971), „Die wunderbaren Reisen und Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen“ (1977), „Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich“ (1989), „Laura“ (1999). die „Schattennähmaschine“ und „Die Vollmondlegende“ von Michael Ende.
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Zwei Rittersleute leben mit ihren lieblichen Frauen auf benachbarten Burgen und sind seit undenklichen Zeiten aufs Engste miteinander befreundet, so eng, dass sie im Lauf der Jahre sogar die trennende Burgmauer verfallen ließen. Wegen der außerordentlichen Schönheit einer Blume geraten sie allerdings eines Tages in einen heillosen, unentwirrbaren Streit. Am Ende ist es die Natur, die auf kluge Weise nachhilft und beiden Parteien die Chance bietet, sich wieder zu versöhnen. Es ist kein Ritter-Buch im herkömmlichen Sinne, sondern eines, das von Freundschaft, Glück und Streit, kurz von der Zerbrechlichkeit einer Freundschaft erzählt. Ein schönes Bilderbuch über Streit und Versöhnen, über Neid und Missgunst und wie man es lernen kann, sich gemeinsam an etwas zu freuen, ohne es für sich allein zu reklamieren: Quelle: Klappentext Wie in einem Stück auf der Theaterbühne erzählt Binette Schroeder die zeitlose Geschichte von glücklicher Freundschaft und zerstörerischem Streit. In anmutigen Szenen bewegen sich Ritter Rüstig und Frau Amarone, die mit Ritter Rostig und seiner Salbadrine auf ihren Burgen in Freundschaft nebeneinander leben. Als an der zerfallenen Grenzmauer eine liebliche Blume erblüht, erwachen Missgunst und Streit. Besonders aussagekräftige Wort- und Bildsprache gelingt der Autorin und Künstlerin, als sie auf je einer Doppelseite die beiden Paare phantastische Schimpfworttiraden losfeuern lässt und im Winter eine Mauer aus Eis die Kälte der Beziehung symbolisch verstärken lässt - passend in dunklen, kalten Farbtönen. Collagen, kunstvoll bearbeitete Details und kostbare, dekorative Elemente sind in die Bildkomposition eingesetzt. Die frei gestalteten, dramatischen Szenen nehmen den Betrachter durch ihren Farben- und Formenreichtum gefangen. Quelle u.a. |
Amarone düngt sie mit Hühnermist und die herbeigeeilte Salbadrine gibt ihr ausreichend Wasser. Die wunderbare Blume wird über fünf Meter hoch und wird zum Treffpunkt der Vier: "Jeden Tag sangen, speisten , lachten und tanzen sie unter der Blume. So schön war das Leben!" |
![]() Quelle: Goethe-Institut |
Binette Schroeder wurde 1939 in Hamburg geboren und wuchs im bayerischen Garmisch Partenkirchen auf. Nach einem Grafikstudium an einer Münchener Privatschule ging sie in die Schweiz und studierte in Basel an der damaligen Allgemeinen Gewerbeschule, (heute Hochschule für Design) Gebrauchsgrafik, Typografie, Fotografie und Lithografie. Die Schule, die damals noch streng auf das Unterrichtskonzept des Bauhauses ausgerichtet war, lehrte sie das, was für ihre Arbeit als Illustratorin so wichtig werden sollte, das fundierte Handwerk des Grafikers in allen Facetten seiner technischen Ausdrucksmöglichkeiten. Bereits mit Lupinchen, ihrem Erstling, gelang ihr 1969 der künstlerische Durchbruch. Das Buch wurde wie andere ihrer Bücher auch mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Ihre Bücher wurden in insgesamt zwanzig Sprachen übersetzt. Für ihr künstlerisches Gesamtwerk erhielt sie 1997 den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteratur-Preises und 2004 den Großen Preis der Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Volkach.. Seit 1971 lebt sie mit ihrem Mann Peter Nickl in der Nähe Münchens. Quelle: NordSüdVerlag Vita - Wikipedia - Schloss Blutenburg (seit 2005 Dauerausstellung): Das Binette-Schroeder-Kabinett - Ausstellung im Wilhelm-Busch-Museum Hannover 2003 - Autorenporträt Weltbild - Kunstkreis Gräfelfing (2000) Ausstellung "Die Gazelle im Ballsaal" - Bühnen der Phantasie. Dreissig Jahre Bilderbücher im Nord-Süd Verlag - Zürich: Schweizerisches Jugendbuch-Institut 1999/2000 „Binettes Geister – Eine Hommage“ 2009/10 - Literaturhaus Berlin - Tagesspiegel - |
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Bücher von Binette Schroeder ... und ein Hut auf der Marke auf einem Briefumschlag
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Ritter in vielen Sprachen |
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