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Dienstag, 2. März 2010 |
Bürgerhaus Gräfelfing am Bahnhofsplatz |
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Dr. Hans-Jochen Vogel ![]() Foto: Literarische Warum wir ohne Werte nicht leben können
Münchner Merkur
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Hans-Jochen Vogel, Jahrgang 1926, ist einer der wichtigsten und einflussreichsten deutschen Politiker. Der promovierte Jurist war von 1960 bis 1972 Oberbürgermeister von München, danach in Bonn Bundesminister für Bauwesen und für Justiz, Regierender Bürgermeister von Berlin und SPD-Vorsitzender. Er engagiert sich weiterhin ehrenamtlich und lebt in einem Seniorenstift in München. |
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- "Der Shareholder-Value ist der Wert, der alle wirklichen
Werte verdrängt." - - "Empörende Abfindungen, exorbitant gestiegene Vorstandsbezüge und maßloses Gewinnstreben" - Das Werte-Dilemma in Zeiten der ungezügelten Marktkräfte fasste Vogel mit den Worten von Literaturnobelpreisträger John Steinbeck zusammen: "Die Dinge, die wir an den Menschen bewundern - Freundlichkeit, Offenheit, Aufrichtigkeit, Verständnis und Mitgefühl -, sind in unserem System die Begleiterscheinungen des Versagens. Jene Charakterzüge, die wir verabscheuen, so Härte, Habgier, Gewinnsucht, Niedertracht, Egoismus und Eigennutz, sind die Merkmale des Erfolgs", so Vogel. Und während Menschen die Qualität von ersterem bewunderten, liebten sie doch das Produkt von letzterem. (Zitat aus der SZ vom 18.1.2010 über einen Vortrag vor dem Münchner Marketing-Club) |
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1960 |
1969 |
Klarsicht |
1974 |
1977
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1980 |
1987 |
1988 |
1995 |
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SZ:
Alt-OB Hans-Jochen Vogel über München ''Die Stadt vermittelt das Gefühl
von Heimat''
- Kein Handy, kein Internet -
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Ansprache des Bundesministers a. D. Dr. Hans-Jochen Vogel in der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages am 10. April 2008 in Berlin: "Die Zerstörung der Demokratie in Deutschland vor 75 Jahren" |
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| Aus Martin Morlock - VOGELKUNDE - DER SPIEGEL 37/1965: "... das Dafürhalten, Hans-Jochen sei "lieber in München der Erste als in Bonn einer unter vielen". "Ich habe", bestätigt das Stadtoberhaupt, "eine Vorliebe für überschaubare Verhältnisse." .... der SPD -Vogel entsinnt sich eines Vorgangs, der beim CDU-Nestgefährten eine "altersmäßig bedingte Opposition" wachgerufen haben könnte: Im Krieg, als Klein-Bernhard nicht rechtzeitig eingeschult werden konnte, mußte ihn Hans-Jochen ein Vierteljahr lang im Lesen und Schreiben unterrichten, ein Unterfangen, das sich auf die zwischenbrüderlichen Beziehungen "verheerend" ausgewirkt habe." | |