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Mittwoch, 24.
März 2010 |
Bürgerhaus Gräfelfing am Bahnhofsplatz |
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Prof. Dr. Metin Tolan ![]() Foto:© Huhn/TU Dortmund
So werden wir Weltmeister
Eintritt: 9 € Fußballfans: |
Im Sommer 2010 findet in Südafrika die nächste Fußball-Weltmeisterschaft statt. Fußball und Physik – Sport und Naturwissenschaft: auf den ersten Blick zwei Gebiete, die nicht viel gemeinsam haben. Wagt man jedoch wie Metin Tolan, der Dortmunder Professor für Experimentelle Physik und Deutschlands verwegenster Physik-Erklärer, einen zweiten Blick, eröffnen sich vielfältige Gemeinsamkeiten. Fußball hängt nämlich eng mit jeder Menge physikalischer Gesetze zusammen. Der unterhaltsame Vortrag soll zeigen, dass Fußball ein einfaches Spiel ist, solange man keine Fragen stellt. Hier werden aber Fragen gestellt und beantwortet:
Am Ende wird gezeigt, dass in der
"WM-Formel", die vor vier Jahren präsentiert wurde, ein bedauerlicher Fehler
steckte. |
Erscheint: März 2010 |
| Metin Tolan 1965 als Sohn deutsch-türkischer Eltern in Oldenburg geboren. Von 1984 bis 1989 studierte er an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Physik und Mathematik. Im Jahr 1993 schloss er dort seine Promotion im Bereich Röntgenstreuung ab. Es folgten Forschungsaufenthalte in den USA, bevor er 1998 an der CAU Kiel habilitierte. Er ist seit 2001 Professor für Experimentelle Physik an der Technischen Universität Dortmund. Im gleichen Jahr übernahm er zusätzlich die Leitung des Instituts für Beschleunigerphysik und Synchrotonstrahlung. In dieser Funktion hat Tolan in den vergangenen Jahren maßgeblich dazu beigetragen, DELTA, die weltweit einzige an einer Universität beheimatete Synchrotonstrahlenquelle, zu einer hoch frequentierten und stark nachgefragten Forschungsservice-Einrichtung zu entwickeln. Tolan ist Vorsitzender des Wissenschaftlichen Rats des Deutschen Elektronik-Synchrotons DESY in Hamburg. Er ist außerdem Vorstandsmitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und Mitglied im Lenkungsausschuss des Internetportals "Welt der Physik". Er ist seit 2003 ordentliches Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften. Er war von 2004 bis 2008 Dekan seiner Fakultät an der TU Dortmund und ist seit September 2008 dort Prorektor für Forschung. Er ist u.a. auch Vorstandsmitglied der Gesellschaft zur Förderung der Analytischen Wissenschaften e.V. und Mitglied im Kuratorium des Max-Planck-Instituts für molekulare Physiologie, Dortmund. - | ||
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Seine Leidenschaften
sind neben der Physik Fußball und
James-Bond-Filme.
Seit Jahren geht der bekennende James-Bond-Fan den technischen Spielereien
in den Filmen auf den Grund und lässt seine Studenten die physikalische
Wahrscheinlichkeit verschiedener Stunts berechnen. Die Vorträge, die er
über diese aufregende Mischung hält, werden vom Publikum gefeiert. Er hält
auch Vorträge zu Themen wie „Lachen Sie mit Stan und Olli! – oder Physik
macht Spaß!“, „Die Physik bei
Star
Trek“ oder "Titanic
- Mehr als nur ein Untergang". und vergleicht die Filme auch mit der
tatsächlichen historischen Realität (z. B.
RMS
Titanic), Die Vorträge sind populärwissenschaftlich, so dass auch
Laien den Vorträgen folgen können. Sie sind zugleich Werbung für das Fach
Physik. Zusammen mit Joachim Stolze und Studenten der TU Dortmund veröffentlichte er im Piper Verlag »Geschüttelt, nicht gerührt«. Dieses Buch über die Physik in James-Bond-Filmen wurde zum Überraschungsbestseller. So untersucht Tolan zum Beispiel wie es Bond gelingt mit seiner Uhr die Reißverschlüsse schöner Frauen zu öffnen. |
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| Ausführlicher Lebenslauf - Wikipedia - Handelsblatt - Zentrum für Synchrotronstrahlung - Kunst-Produkt.de: Was hat Sie in letzter Zeit besonders berührt ? | ||
![]() Foto: dpa - aus Spiegel-online Fussball physikalisch - |
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Welt der Physik:
u.a.:Wieso ist die Bananenflanke krumm ?
Spiegel-online: Das Geheimnis der Bananenflanke -
3sat: Fußball
im Fokus, u.a..:
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Spiegel-online: Fußball ist Glücksspiel -
stern: Wissenschaft mit Kick -
sport-ARD: Ballacks Hammerschuss -
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Nie war die Vermittlung physikalischen Wissens aufregender. Seit 13 Jahren geht Professor Tolan den technischen Spielereien aus den Bond-Klassikern auf den Grund und fühlt den Kompetenzen des Supertüftlers Q auf den Zahn: Kann man wirklich mit einem Raketenrucksack durch die Luft fliegen? Dass sich 007 bei seinen atemberaubenden Stunts nie den Hals bricht, ist nämlich nicht Glück, sondern angewandte Physik. Zusammen mit ihren Studenten berechnen Metin Tolan und Joachim Stolze Geschwindigkeiten von Verfolgungsjagden und Flugkurven rasender Autos und beantworten schließlich auch die Frage aller Fragen: Warum muss der Wodka-Martini geschüttelt sein und nicht gerührt? |
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![]() :“Beamen verstößt nicht gegen physikalische Grundgesetze. Dazu muss Masse in Energie verwandelt werden. Allerdings würde die Erzeugung dieser Energie das zu beamende Objekt auf mehrere Milliarden Grad erhitzen.“ |
![]() Beim Reisen mit Warp-Antrieb bewegt man selbst sich nicht, stattdessen wird der Raum gekrümmt (vom engl. warp „verzerren“). „Man macht dann nur einen kleinen Schritt und ist an einem ganz anderen Ort. Allerdings benötigte man fürs Warpen die Energie von 20 bis 100 Sonnen“, sagt Metin Tolan. |