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Dienstag, 29. Januar 2008 |
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Rosel Zech, Anatol Regnier und die Pianistin Monika Sutil präsentieren Bekanntes und Unbekanntes, Lustiges, Trauriges und Groteskes des unvergessenen und vielgeliebten Dichters.
Bericht im
Münchner Merkur |
Die Löcher sind die Hauptsache Heiteres und Nachdenkliches
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Anatol Regniers Musikpartnerin
Monika Sutil hat etwas von Hanne Wieder: mit
ihrer tiefen Stimme strahlt sie eine leise Melancholie aus, die Würde der
Hoffnungslosigkeit: ein Duo, das in wechselnden Rollen den Ton, den Gestus
der Zeit hervorragend trifft. (SZ, 28.10.05) |
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Joachim Ringelnatz |
Geboren
als Hans Bötticher in Wurzen bei Leipzig,
gestorben am 17.11.1934
in Berlin,. nannte sich Joachim Ringelnatz, nach dem seemännischen Namen für das glückbringende Seepferdchen. Zwischen 1910 und 1934 brachte er es auf fast 20 Bücher. Mit dem derb humoristischen Seemann Kuttel Daddeldu hatte er eine neue Kunstfigur des Literarischen Kabaretts geschaffen. |
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Wikipedia - Interview - Hörprobe - Die Ahnengalerie Leonard Anatol Regniers weist bekannte Namen auf: Sein Vater war der Schauspieler Charles Regnier. Sein bedeutendster Vorfahre, sein Großvater, war der vielseitige Dramatiker Frank Wedekind. Bereits während der Schulzeit kam Regnier in Kontakt mit den Liedern Wedekinds, Brechts, Mehrings, Kästners und Ringelnatz', zunächst als Begleiter seiner Mutter Pamela Wedekind. Später führten ihn eigene Konzertreisen - er ist ein Meister der klassischen Gitarre - durch Deutschland, England, die Schweiz und Israel. Für sein schriftstellerisches Werk wurde er mit dem Ernst-Hofrichter-Preis 2005 ausgezeichnet. |
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Video Demo: In Liebe eine Eins - Tatort: Mörderspiele - K3 - Kripo Hamburg - Um Himmels Willen - Tatort: Veras Waffen |
Homepage -
Agentur -
Wikipedia -
Prisma-Online -
Internet Movie Database -
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Um Himmels Willen» geht
weiter
(ddp) 6.1.08 ...
Für die Darsteller stehen ab 15. Januar indes bereits
die nächsten Dreharbeiten und damit zugleich ein Novum an: «Es wird ein
Winter-Special gedreht, ein 90-minütiger Film, der das Weihnachtsfest in
Kaltenthal zeigt, mit Weihnachtsbaum im Kloster-Speisesaal und mit Schnee«,
kündigte Schauspielerin Rosel Zech im ddp-Gespräch an. »Es sollen die Nonnen
auch mal im Winter gezeigt werden, sonst erlebt man sie ja immer im Sommer»,
fügte sie hinzu. Von Beginn an ist die
renommierte Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin als Mutter Oberin
Elisabeth Reuter in der Serie zu sehen. Mit dem großen Erfolg hätten sie
anfangs alle nicht rechnen können, betonte Zech. «Wir dachten, wir machen
ein paar Folgen, aber das hat niemand erwartet.» Immer wieder werde sie von
den Zuschauerreaktionen positiv überrascht: «Wenn ich durch die Lande reise
- mit welcher Liebe man da bedacht wird, obwohl die Oberin ja streng ist,
das ist wirklich ganz außergewöhnlich«, berichtete sie..(..
.) Ihre Arbeitskleidung in der Rolle genießt Zech bei den
Dreharbeiten: «Manchmal ist es ganz wunderbar, in das Ordenskleid zu
verschwinden. Man braucht den Bauch nicht einzuziehen, man muss nichts für
die Haare tun wegen des Schleiers, und die Maskenzeit ist kürzer.» Als Frau
und Schauspielerin sei es danach aber auch wieder schön, «wenn man schick
sein kann, mit schicken Haaren, tollem Make-up und einer ganz andere Rolle». 'Dann: schon wieder eine Beckmann-Frage von Herrn Meyer-Burckhardt: „Sie tauchen doch in die Rolle ein…?“ „Ich bin Schauspielerin“, sagt Frau Zech zementstaubtrocken. Gut gegeben.' aus dem Kölner Stadtanzeiger über die NDR-Talkshow vom 18.1.08 |
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Monika Sutil![]() |
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Monika Sutil, Pianistin und Komponistin hat
auch jahrelange Kabaretterfahrung.
Ja,
Ihr Sohn ist der Formel-1-Rennfahrer |
| Foto: Literarische | ||
| Ringelnatz.net - Gesammelte Gedichte - textlog.de - Kostenloses Hörbuch - Gesprochene Deutsche Lyrik: Ringelnatz - Gedichte vom Sternengucker - Joachim Ringelnatz-Verein - Ringelnatz-Stiftung - Stimmen zu Joachim Ringelnatz: Hesse, Kästner, Rühmkorf, Tucholsky u.a. beim Diogenes Verlag - Wikipedia - |
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Nachdem sich Hans Bötticher mit
verschiedenen Gelegenheitsarbeiten wie Schaufensterdekorateur, Buchhalter,
Hausbibliothekar und Fremdenführer über Wasser hielt, kam er 1909 nach
München. Dort entdeckte Ringelnatz das Künstlerlokal „Simpl“ (Simplicissimus),
wo sich die Boheme der Zeit traf: Frank Wedekind, Klabund, Hermann Hesse,
Erich Mühsam und andere. Hier begann seine literarische Karriere. Er stieg
zum Hausdichter des „Simpl“ auf und trug allabendlich seine Verse vor. Zur
gleichen Zeit eröffnete Ringelnatz in der Schellingstraße das „Tabackhaus:
Zum Hausdichter“. Das Schaufenster des kleinen Ladens wurde mit einem
menschlichen Gerippe dekoriert, welches „zwischen Zigarrenkisten und
Zigarettenschachteln herumwühlte“. Das Reklameschild warb mit „Damen und
Herren werden auf Wunsch gegen Bezahlung angedichtet ... Es grüßt der
Hausdichter!“. Die so verschreckten Kunden ließen den Laden bereits nach
einem Jahr in Konkurs gehen. In verschiedenen Zeitschriften veröffentlichte
Hans Bötticher unter den Pseudonymen Pinko, Pinko Meyer und Fritz Dörry
erste Gedichte und Novellen. |
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| "Ringelnatz kommt von außerhalb, bleibt außerhalb und er wird geliebt von Menschen, die allenfalls über Umwege zur Lyrik gelangt sind. Umwege wie die Seefahrt, die Jahrmarkt-Klopperei, die Fabel-Zoologie, das Kinderspiel. Was zuvor nicht einmal geistfähig war, bei Ringelnatz wird es poetisch. Bei ihm dichtet der Überschwang, der Kleinmut, die Alberei, die niedliche Seele, der Kraftprotz. Erhaben ist er nie. Wird er weise, wählt er die Kinderstimme, wird er sentimental, schickt er eine Grimasse hinterher." Roger Willemsen | ||
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Die Nazis verbrannten seine Bilder, setzten seine Bücher auf
die schwarze Liste, und per Verfügung vom 12. April 1933 wurde das „geplante
Auftreten des Schriftstellers Joachim Ringelnatz in der Künstlerkneipe
Simplizissimus zum Schutze von Volk und Staat" von der bayerischen Polizei
untersagt. Um leben zu können, machte er seifenblasenbunte Reklame-Verse:
„Es wechseln die Moden, aber der Hosenboden bleibt sinngemäß immer unterm
Gesäß.”
Am 17. November 1934
starb Ringelnatz.
"..Beschütze
mich in aller Not,
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![]() Muschelkalk hieß die Frau des Ringelnatz. |
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